Da ich zu den eher nonkonformen Menschen gehöre, gibt es den Lebenslauf hier nur in antitabellarischer Form.
1980 wurde ich in Version 1.0 veröffentlicht, und von ein paar Schönheitsfehlern abgesehen kann man das Release durchaus als erfolgreich (ich verzichte großzügigerweise auf das Wort bahnbrechend) bezeichnen. Neben den üblichen ordnungsstaatlichen Abläufen wie Kindergarten, Grundschule in Liegau-Augustusbad, Mittelschule und Gymnasium in Radeberg und Abschluß mit sehr gutem Abitur brachte ich mir autodidaktisch die Kunst des maschinellen Rechnens bei. Nach einem Jahr Zivildienst verließ ich dann allerdings die ländlichen Gegenden, um mich in der barockigsten Stadt des Universums niederzulassen.
Dort wurde ich zum Studenten auf Lebensabschnittszeit, und wenn ich nicht gestorben bin, dann bin ich das noch heute, meist in der Fakultät der Informatiker, dann und wann aber auch mal bei den Numerikern unter den Mathematikern. Nebenher war ich bis zum Ende des Jahres 2003 als Software-Entwickler bei einem Internet-Service-Provider tätig, und habe dort die schattigen Ecken in Servern und Netzwerken genossen.