Weblog - Thema: Belo Horizonte

19.08.2004: Belo Horizonte (Beagá)
Zu Beginn der Minastour bin ich in der Hauptstadt von Minas Gerais, Belo Horizonte, angekommen. Nach einer Fahrt von fast 7 Stunden war es bei der Ankunft noch dunkel, aber die Temperatur war bereits hochsommerlich gestiegen.

Entlang der Avenida Afonso Pena ging es geradewegs durch das Stadtzentrum, an der Prefeitura und dem großen Stadtpark vorbei bis hin zum Praça da Liberdade.

In dieser Gegend befindet sich auch das Museum von Minas Gerais, welches Skulpturen von Heiligen, Gemälde und Möbel ausstellt. Desweiteren sind etliche Fakultäten der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) dort angesiedelt.

Kurz vor dem Mittagessen habe ich dann noch einen Abstecher durch besagten Stadtpark gemacht. Neben ein paar Teichen, auf denen man teilweise auch Boot fahren kann, sind hier vor allem chinesische Bambussträucher zu erwähnen, sowie weitere nicht einheimische Gewächse.

Auch ein Theater sowie eine Kunsthalle befinden sich im Park. Da ich aber noch ein wenig mehr von der Stadt sehen wollte, ging ich wieder zur Rodoviaria zurück und noch ein Stückchen weiter, auf die andere Seite des Flusses, welcher die alte (geplante) Stadt im Zentrum von der neuen trennt. Neben dem Fluß verläuft eine Eisenbahnlinie, was man im Südwesten schon ab und zu sehen kann, ansonsten aber eher ungewöhnlich für Brasilien ist.

Abschließend war der Praça da Estação das Ziel. Dort fährt ganz in der Nähe der Bus in das Stadtviertel Pampulha, wo der Stadtplaner und Architekt Niemeyer ein paar Bauten hingesetzt hat. Allerdings bin ich zuerst in die falsche Richtung gefahren. Das war aber nicht schlimm, weil die Linie auf einem Berg außerhalb und weit über der Stadt endet, so daß man eine tolle Sicht auf Beagá bekommt.

In Pampulha angekommen, ging es zuerst zum Minerão (einem Fußballstadion), und von dort zu einem See. An dessen Seite liegt eine von Niemeyer entworfene Kirche.

Abends stand natürlich eine Auswahl des Nachtprogrammes der Stadt auf dem Programm. Einige Geschäfte haben in Beagá auch um diese Zeit noch offen, unter anderem eines nahe der Hauptstraße, welches nur Kekse verkauft.